Blockland

Bremer Deponie soll bis 2041 wachsen: Neue Höhen für Müllentsorgung!

Die Bremer Stadtreinigung hat eine umfassende Machbarkeitsstudie zur Erweiterung der Blocklanddeponie durchführen lassen. Diese könnte die Deponie auf bis zu 60 Meter Höhe anheben und damit gewährleisten, dass sie bis zum Jahr 2041 weiterbetrieben werden kann. Aktuell kann die Deponie in ihrem jetzigen Zustand voraussichtlich in gerade einmal zehn Jahren keinen neuen Müll mehr aufnehmen, berichtet buten un binnen.

Die Blocklanddeponie, die seit 1969 besteht, nimmt diverse Abfälle wie Bauschutt, belastete Böden und asbesthaltige Materialien auf. Der Bremer Hausmüll wird hingegen in der Müllverbrennungsanlage in Findorff verarbeitet. Momentan hat die Deponie eine Fläche von rund 40 Hektar und eine Einlagerungsmenge von etwa 50.000 Kubikmetern pro Jahr. Diese Kapazität könnte jedoch bis Ende des kommenden Jahrzehnts ausgeschöpft sein, wie auch Weser-Kurier informiert.

Politische Entscheidung und Zukunftsperspektive

Die geplante Erweiterung wird in der nächsten Sitzung des Senats behandelt. Erste Schritte zur Genehmigung sind bereits eingeleitet worden, und die Bremer Stadtreinigung wird im September Antragsunterlagen beim Senat einreichen. Das Planfeststellungsverfahren könnte bis Ende 2026 abgeschlossen sein, sodass eine mögliche Betriebsaufnahme für 2028 angestrebt wird. Dennoch fordert der Waller Beirat, dass diese Expansion die letzte sein muss und eine zügige Planung für eine neue Deponie in Betracht gezogen werden sollte.

Eine positive wirtschaftliche Bilanz für die Erweiterung wird ebenfalls erwartet. Das Umweltressort schätzt, dass bis zu 1,4 Millionen Euro Überschuss bis Anfang der 2040er Jahre generiert werden könnten. Dennoch ist ein neuer Standort für eine zukünftige Deponie bislang nicht gefunden worden, was zusätzliche Herausforderungen mit sich bringt.

Umwelt- und Klimaschutzaspekte

In Bezug auf Umwelt- und Klimaschutz ist es wichtig zu beachten, dass die Ablagerung nicht vorbehandelter Siedlungsabfälle in Deutschland seit 2005 verboten ist. Dies hat dazu beigetragen, die Entsorgungskonzepte zu verändern, indem mehr Wertstoffe getrennt erfasst und verwertet werden. Über 50 Prozent des Hausmülls werden heutzutage in den Recyclingprozess eingespeist, was nicht nur Rohstoffe schont, sondern auch CO2-Emissionen reduziert, wie das Umweltbundesamt erläutert Umweltbundesamt.

Die energetische Nutzung der verbleibenden Restabfallmengen trägt ebenfalls zum Klimaschutz bei. Ein zentraler Aspekt ist die Vermeidung der Methanbildung in Deponien, die als einer der größten Umweltschadstoffe gilt. Der Fokus auf Klimaschutz wird also eine bedeutende Rolle in den zukünftigen Planungen der Blocklanddeponie spielen, während gleichzeitig die Bestimmungen zur Abfallablagerung strikt eingehalten werden müssen.

Statistische Auswertung

Beste Referenz
butenunbinnen.de
Weitere Infos
weser-kurier.de
Mehr dazu
umweltbundesamt.de

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